Endlosersommer

sick rick auf Ometepe

„sick rick“ war lange ein Nic von mir in den ersten Internetjahren, grundlegend wegen dem Sound an sich. Dass der Name mal wieder Programm wird, hätte ich nicht wissen können.

Nach dem Trip mit Lilo & Dirk, bin ich direkt nach San Juan del Sur wo ich meinen Freund Mango, den ich in Nicaragua kennenlernte, treffen sollte. Es war Freitag und wir wollten natürlich auf eine Party, welche in San Juan nicht schwer zu finden sind.
Mit eisgekühlten Toñia nach ausgefeilten Dancefloorsessions, saßen wir am Strand und dachten an Baden gehen. Über uns der zunehmende Mond und die funkelnden Sterne. Etwas betrunken bemerkte man die 20°C kühlen Wassertemperaturen auch nicht wirklich und so machten wir uns keine Platte mit nassen Klamotten weiter zu tanzen. (es sei noch zu erwähnen, dass Mango früher schon mit einem Mädchen verschwunden war.)

Mit Mango auf einen Kitesurftrip war der Plan. Mit ihm zu reisen ist cool, nicht nur weil er Kiteequipment hat, nein er hat auch ein Auto 😉 und ist ein Kerl ohne große Ansprüche und einem konstanten Lächeln.
Er war schon ein paar mal hier und kannte ein paar Freunde mit denen wir an den See gefahren sind, um zu Kitten. Doch der Wind nahm ab und aus Sport wurde Entspannung. Doch war der Himmel so klar, dass man die Insel Ometepe und deren 2 Vulkane so deutlich sehen konnte als wirkte es sureal.

„Jetzt hätte man den Vulkan Conception besteigen sollen und einen noch besseren Ausblick genießen.“ „Auch gibt es dort gute Kitegründe!“ und so spinnten wir uns den Plan – weg vom Pazifik auf die Insel zu ziehen. Die Windvorhersagen waren vielversprechend und wenn nicht würden wir hochwandern auf diese Feuer-Berge.

Dummerweise schlich sich eine kleine Erkältung ein. Nur eine verstopfte Nase…

Daraus wurde dann aber eine komplett geblockte Nase und Essen, Trinken und sogar Reden wurden immer unangenehmer. Die SamstagsParty fiel für mich dann aus – hätte ich nicht wirklich genießen können.
Am Sonntag ging es dann aber nach Ometepe. In San Jorge buchten wir die Fähre für 14:00 Uhr und gingen noch 2 Stunden am Strand kiten, denn der Wind nahm langsam zu.

Als wir pünktlich auf die Fähre wollten, hatte sich diese festgefahren und ist aufgesetzt. Die Rettungsaktionen waren langwierig und Erfolglos. Erst um 17:30 Uhr startete eine nächste Fähre dessen 2. Motor in Folge der Rettungsaktionen ausgefallen ist. Erst Spät in der Nacht kamen wir am Spot an, hörten aber von einem Rodeo welches wir nach langen katastrophalen Allradstecken (wir fuhren einen Honda Civic) auch fanden. Das Rodeo war zu ende aber die Tanzparty fing gerade an. Mein nasaler Zustand hatte sich nicht verbessert, aber mit rudimentären Spanisch Kenntnissen brauchte ich auch nicht viel reden.

Der Wind donnerte mit bis zu 30kn auf den Strand. Ich war der erste der draussen war aber schnell kam auch Mango mit Simon und Matt an den Spot. Weitere Kiter die wir vor der Fähre kennengelernt haben.
Der Wind pegelte sich zwischen 15 und 20kn ein und so blieben wir 2 Tage am Westende vom Santa Domingo Beach. Auf der Suche nach weiteren Spots haben wir auch weitere Unterkünfte ausprobiert und trafen dort auf Angela welche aus Kalifornien kam und auch kittete. Am Ende waren wir 5 Kiter (machte auf der Insel ca 80% des Bestandes aus) und hatten 5 Tage Kitesession nach Kitesession.



Dadurch veränderte sich mein Gesundheitszustand und neben einer toten tropfenden Nase machten sich die Freunde Kopfschmerzen und Übelkeit bei mir fett. An einem Tag war mir so kalt dass ich mich ins Auto setzte, welches mitten in der Sonne stand und versuchte mich mit Sauna Bedingungen zu heilen.
Wie gesagt ist Mango ein dufte Typ und versuchte alles mich auf zu päppeln. Mit Kokusnussmilch, Früchten, Rum und Chili wurden allerlei Medizin für mich zusammen gemixt und gebraut.
Zum ende schaffte sick rick die Krankheit auf offene Lippen und befreiendes Niesen zu reduzieren.

Mit guten Rum und günstigen Leckereien, kam unsere Crew immer wieder auf die besten Ideen:








Die größte Idee war der Rückweg. Die Insel konnte nicht wieder mit der Fähre verlassen werden, wenn der Wind doch aufs Festland blies…
So wurde ein 20km Downwinder von Ometepe, den noch nie ein Kiter gemacht hat geplant. Aber das ist eine andere Story äh ein neuer Post 😉

1 Kommentar

  1. Dirk Juling

    oh da war der Ricky krank, jetzt surft er wieder Gott sei Dank!

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