Endlosersommer

Multitalent Surflehrer

Letztes Jahr kam ich das erste Mal so richtig in den Genus als Pädagoge zu fungieren. Obwohl ich mein Leben lang eine abneigende Haltung zu Lehrern vertrat, fing ich Gefallen daran für die Schüler Vorbild, Idol und Orientierungshilfe zum Autoerotismus zu sein. Man konnte sich wichtig tun, befehligen und genoss die ganze Macht die einst meine Lehrer nutzten um mich zu erniedrigen und zu demütigen.

Deshalb hab ich mich entschlossen die Prüfung zum offiziellen Surflehrer zu absolvieren.
Aber damit ist es nicht so einfach getan. Um die VDWS Surfinstructor-Lizenz anerkannt zu bekommen, müssen zusätzlich diverse Scheine nachgewiesen werden.
So habe ich letzten Montag den Kurs zum Rettungsschwimmer angefangen. Dauer: 4-5 Unterrichtseinheiten (jeden Montag). Wenn das mit dem Surfen nicht klappen sollte kann ich zumindest à la „Lt. Mitch Buchannon“ (Baywatch) den Bademeister rocken.
Heute habe ich dann den großen Erste Hilfe Schein bekommen. Womit ich auch noch wie „J.D. Dorian“ (Scrubs) Leben retten kann.
Jetzt fehlt nur noch ein Bootsführernachweis. und ich kann den Lehrgang am 1. Mai auf Norderney antreten. (Dazu werde ich sicher noch einen Post veröffentlichen.)
Aber damit halte ich das Wappen des Surf-Ordens noch nicht in meinen Händen. Erst nach dem ich ein 100 Stündiges Praktikum an einer hochrangigen Surfschule absolviert habe, bin ich legitimiert das Wissen über das Geheimnis des Gleitens und Kreuzen weiter zu geben.

Doch bis ich das Leben des Ewigen Sommers wie „Nik Andersen“ (gegen den Wind) durch Surfen verdiene, ist noch ein weiter Weg.

Surflehrer auf Sardinien 2009

Surflehrer

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