Endlosersommer

Auf Schienen ins neue Jahr rutschen

Endlich schneite es in Deutschland, sogar in Friesland lag 10cm dicker Schneesternbelag.

Ich bin dank genehmigtem Urlaub am 19. nach Rheda und hab mir dort ein ganzes Snowboardset gekauft. Zu viert sind wir, eher spontan, nach Winterberg ins Hochsauerland, um das neue Board zu testen.

Ich muss schon sagen, dass „wilde“ Pisten krasser abgehen, als eine Ski-Halle, alleine schon wegen dem Schnee, der einem dauernd ins Gesicht weht.

Als ich mich schon recht sicher fühlte, fuhr ich und mein Freund eine neue Strecke, die sich schnell als Schwarze Piste entpuppte. Auf halber Strecke überlegte ich lange, ob ich abschnallen und den Weg zurück latschen oder auf dem Arsch runter rutschen sollte. Entschied mich dann doch für den schnellen aber gefährlichen Weg durch das Tal der Schmerzen…

Fuhr Toeside auf die andere Seite, weil ich da weicheren Schnee erhoffte, blieb dann auf dem Bauch liegen und versuchte das Brett auf Healside zu drehen, dabei rutschte ich komplett Downside und purzelte munteren Mutes den Hang runter. Dabei verdrehte ich mein Knie und brauchte für den Rest des Tages, ach des Jahres, nicht mehr an Sport denken.

Autsch

Hab heute die Ergebnisse vom Arzt. Nach Röntgen, MRT und Geisterbeschwörung, wurde alles für „nicht so schlimm, aber instabil“ befunden.

Also zählen jetzt Krücken und Schiene zur neuen Ausrüstung…
Es werden also stille Weihnachten.

P.S. auch euch frohe Weihnachten, und einen sanfteren Rutsch ins neue Jahr

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