Endlosersommer

Jeepsafari

es-4934

Es ist das Größte, dass wir dieses Mal einen großen kräftigen Allrad Pickup gemietet haben. So gehts endlich mal am Strand entlang und keine Düne ist uns zu hoch.

Wir verlassen recht früh unsere Hacienda und machen uns auf den Weg nach Westen. Geplanter Zwischenstop: Icaraizinho. Nach kurzer Strecke leuchtet eine Warnlampe auf – Laut Übersetzungsapp ein Motorproblem. Damit haben wir nicht gerechnet und beschließen vorsichtig bis Itarema durch zu fahren und in einer Werkstadt das Problem zu klären. Als wir an unser Unterkunft ankommen, gibt es schon Entwarnung, vermutlich ist es nichts Ernstes und es weist nur auf eine fällige Durchsicht hin. Naja, wird der Tag dazu genutzt ausgiebig zu entspannen und die Lagune von Guajiru zu erkunden. Aber am nächsten Tag holen wir alles nach. Wir fahren zurück nach Icarai, wo ich uns zu einem Süßwassersee navigiere. Der Wind ist zwar böig, aber wir finden einen tollen Platz mit Rasenufer.

Janna traut sich immer höher

Janna traut sich immer höher

Simone schluckt diesmal Süßwasser ;)

Simone schluckt diesmal Süßwasser 😉

Die Stadt wollen wir über den Strand erreichen und Simone darf den Truck fahren. Ist ja ihr letzter Tag. Immer schneller fegt sie vorbei an Fischerdörfern, Palmen, über Bodenwellen und Wasserläufen.

Fahrstunde

Fahrstunde

Bis sie schließlich feststeckt… . Naja wir haben den Allrad ja noch gar nicht eingeschaltet. Blöd nur, dass ich mit dem Fiat Uno hinterher gefahren bin und in die selbe Treibsand-Senke gerate. Schreck oh Schreck. Nur gut, dass ich MacGyver mäßig ausgerüstet bin und für diese Zwecke aus Deutschland ein solides Abschleppseil mitgebracht habe. So ziehen wir die Karre hin und her, vor und zurück, bis ich wieder festen Sand unter den Reifen habe. Nach diesem Schreck ziehen wir aber den Schwanz ein und fahren den selben Weg zurück und auf der Strasse in die Stadt.

Truck

Da ein Unglück selten allein kommt, bleibe ich auf den Weg nach Jeri am nächsten Tag, wieder im weichen Sand stecken. Bei heiklen Sandstrecken verhält man sich als erfahrener Offroadpilot mit Frontantrieb so, dass der Reifendruck gesenkt wird, und mit gewisser Geschwindigkeit die Strecke regelrecht überflogen wird. Wichtigste Regel: NICHT ANHALTEN! Die Strasse nach Jeri ist aber nicht so einfach zu finden. Naja, der idealste Weg zumindest nicht. Zu oft ändern Wind und Gezeiten die Umgebung wodurch sich die Strasse in zahlreiche Parallelstrassen abzweigt und wieder verbindet. Dass man Abends genau in die Sonne fährt, beeinträchtigt die präzise Navigation zusätzlich.

In den Sonnenuntergang

In den Sonnenuntergang

Ich hoffe ich habe mich damit gut rausge… äh… selbsterklärt. 😉

Aber wir hatten jetzt Übung und den Fiat in Nullkommanix wieder frei.

Angekommen in Jericoacoara, dem Nationalpark aus Dünen und Lagunen, ist die nächste Jeepsafari ganz oben auf dem Plan.

Teamfoto (vl. Rick,Ines,Lia,Frank,Roger,Janna,Simone,Thomas)

Teamfoto (vl. Rick,Ines,Lia,Frank,Roger,Janna,Simone,Thomas)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.