Endlosersommer

Der Kampf mit Vodafone

Als Blogger ist man immer etwas mehr an das Internet gebunden. Das Netz ist quasi das Wasser das das Leben der Community zusammen und den Flow der Blogosphäre aufrecht hält. Wenn dieser Strom abreißt oder nicht zur Verfügung steht, kommt dies dem Fisch auf dem Trockenen gleich und der User sieht sich in seiner existenziellen Aufgabe bedroht.
Es ist nicht immer ganz so tragisch, wenn man mal über ein paar Tage ohne Kommunikation auskommen muss, aber dann ist die Abstinenz auch meist freiwillig.
Wenn man aber extra Tage verbringt einen geeigneten Netzanbieter auszuwählen, der eine stabile Verbindung verspricht, Abdeckung und Service über alle Kosten stellt und dann den absoluten Holocaust erleben muss, fühlt man sich wie vorher beschrieben.

Die Entscheidung des Anbieters fiel auf Vodafone, da die Internationalen Anbieter in der Regel über viel Expertise, technisches Kapital und guten Kundenservice verfügen.

Der Deal: UMTS – Stick für 1790Rs, nationale Abdeckung und Flatrate für den ersten Monat, 599Rs für jeden weiteren Monat.

Die Enttäuschung erfolgte langsam, erst wies die Geschwindigkeit keinesfalls die versprochenen UMTS (>1MB/s) Standard auf sondern lediglich GPRS. Sie brach öfters ab und legte meinen MacPro hin und wieder lahm.
Als ich nach dem ersten Monat dann 600Rs auflud, konnte ich nur ein Tag lang ins Netz, da der Stick pro MB abgerechnet wurde. Die Servicenummer konnte mit mir schlechtem Englisch keine Antwort geben und verwies auf einen Vodafone Store. Genauso wenig funktionierte der Kundenbereich auf der Webseite. (Kommt schon Jungs, ich dachte Indien sei in einer führenden Position in der IT Branche.)

2 Wochen später hab ich einen Store gefunden und ein weiteren Monat Flatrate bezahlt, aber immer noch kein Netz bekommen. Wieder zurück nochmals probiert, diesmal eine „success“ SMS bekommen aber immer noch keine Verbindung. Nach 35min in der Service Hotline, wieder ohne Erfolg, dann die Resignation mit der persönlichen Meinung über Vodafone.

Also liebes Vodafone, wenn ihr weiterhin Konkurrenzfähig bleiben wollt, solltet ihr nicht nur in Dekoration des indischen Kontinents mit roten Wertetafeln investieren sondern mehr in das Produkt selbst.
Ich werde jetzt für den letzten Monat zu einem Indischen Anbieter wechseln, der bei Bekannten eine viel bessere Zufriedenstellung gewährleistet.

Weitere Anmerkungen können folgen.

1 Kommentar

  1. tbdress

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