Endlosersommer

Die Reisen ohne Touristen.

Was ärgert bzw stört in einem tollem Urlaub?

Es sind so kleine Dinge wie Menschenmassen, Dreck, lange Wartezeiten, Lärm…

Daher gehen viele Reisende in entlegene und nicht ganz so interessante Gegenden.

Aber wenn man einen Hot Spot nimmt und einfach nach dem großen Ansturm, eben in der Nachsaison reist, hat man alle Vorteile ohne viel Nachteile.

Die Strände auf Naxos sind im November Menschen leer und sauber. Im Supermarkt gibt es keine Schlange und wenn man bereit ist etwas weiter zu fahren, findet man auch genügend geöffnete Restaurants.

Mit der Ankunft von Moni und Dirk war unser Team komplett und alles drehte sich Tags über um Kiten und Sport. Abends noch intensiver um Musik und Tanz. 😀

Das Team

Interessant war, dass sich auch der Wind drehte und aus südlicher Richtung kam, wodurch die Auswahl an Spots enorm zunahm. Wir surften an Plaka Beach, Sahara Beach oder Glyfada Beach.

Susanne im Sunset – Plaka Beach

 

Jeden Tag konnten Fortschritte im Können verzeichnet werden. Und am Freitag organisierte Nick einen Downwinder der immer entlang des Strandes ein riesen Erlebnis war.

Plaka Beach

An den 3 Tagen, als kein Wind wehte unternahmen wir tolle Erkundungstouren oder sonnten uns am Strand. Jetzt ist in der Gegend die Olivenernte und auf den Feldern sind jung und alt dabei das grüne Gold zu ernten. Auch wachsen auf den üppigen Gärten viel Gemüse, dass wir gerne für unsere Salate kauften.

Ein Nachmittag blieb allen besonders in Erinnerung. Wir fuhren in die Berge um zu einem Wasserfall zu wandern. In der späten Nachmittagssonne kletterten wir durch die grüne Natur und nahmen ein erfrischendes Bad im klaren Quellwasser.

Wanderung zu Routsouna’s Waterfall

Rick oberhalb des Wasserfalls

Später hofften wir in einem der größeren Städte eine Taverne zu finden, wo wir noch etwas Essen bekommen. Wir fanden unser kleines Idyll. Das Restaurant Taverna de Matina. Die Besitzerin empfing uns mit offenen Armen und servierte uns sämtliche traditionellen Köstlichkeiten, die ihre Küche bereit hielt. Ohne dass wir die selbe Sprache sprachen, hatten wir mit ihr viel Spass und verstanden uns prächtig.

Taverna de Matina

Gruppenbild mit Matina

Solche Momente zeigen immer wieder was möglich ist, wenn man offen für das Unbekannte ist und sich in traut in die Welt der Einheimischen (und nicht der Touristen) zu treten.

leere Strände auf Naxos

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