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Eine Woche im Schnee Norwegens.

5 Tage Schnee, 5 Tage Snowkiten, 5 Tage Erlebnis, Spass und Urlaub – unsere Reise in den kalten Norden, in das Herz Norwegens hat uns wieder viel Eindrücke und Geschichten beschert.

Leider habe ich das falsche Ladekabel für den Laptop eingepackt, weshalb die Beiträge auf dem Blog kurz und wenig ausfielen.

Aber ich fasse unsere Tour hier kurz zusammen:

Die Unterkunft, die ich für die Reise ausgesucht habe, hat ziemlich gut in das Konzept gepasst. Sie war Ortstypisch mit einem rustikalem Charme. Es gab einen offenen Kamin für gesellige Abende (und gut zum trocknen der Skischuhe) und eine Sauna. Leider konnten wir nicht direkt daneben parken, sondern mussten 300Meter durch den Schnee stapfen. Aber das war gut so, denn als am 3. Tag unsere Autobatterie versagte, konnte ich schnell jemanden finden, der uns Starthilfe gab. Die Kälte hatte ihr wohl arg zugesetzt. Wir hatten alle etwas Respekt vor den gemessenen -10°C. Da die Luft aber so trocken ist, fühlt es sich einfach nicht so brutal an. Eine Woche früher in Österreich, habe ich bei -2°C definitiv mehr gefroren.

Der Schnee ist aber auch in Norwegen ausreichend gefallen. Wir hatten 2 mal Neuschnee bekommen und die Strasse lag unter einer Permaschneedecke, weshalb ich auch die Schneeketten nicht mehr abgenommen habe. Was ich nach ca. 200km büßen musste, als die 30€ Ketten von ATU einfach den Geist aufgegeben haben. Zum Glück hatte ich Reserveketten dabei (älter, aber sicher hochwertiger).

Viele der Spots kannte ich schon vom letzten Jahr, aber dank der unterschiedlichen Windrichtungen und der Neugierde der ganzen Gruppe haben wir wieder neue Ecken und Spots ausfindig machen können. So waren wir unter anderem über dem Skigebiet in Geilo kiten was eine tolle Aussicht bot und bei Dyranut nutzten wir eine große Ebene, welche sich uns als die „Geisterbahn-Session“ einprägte. Denn plötzlich standen wir in dichtem Nebel und pures Weiß machte das ganze Sichtfeld aus. Das ist das selbe Gefühl als würde man sich in totaler Finsternis bewegen. Plötzlich fährt man einen Berg hoch und plötzlich taucht ein weiterer Kiter vor einem auf. Aber zum Glück verzog die Nebelwand bald und wir hatten wieder einen tollen Blick auf die schier unendlich weite Landschaft.

Nach dem dritten Tag sind auch die Anfänger selbstständig und sicher unterwegs, so kann jeder das ganze Material welches wir mitgebracht haben, durchtesten und seinen Favoriten heraussuchen.

Als sehr Leichtwind tauglich hat sich der Flysurfer Peak 3 behauptet. Am Anfang war die Bar etwas verdreht, wodurch der Selbstlandung-Mechanismus verklemmte (Vorher unbedingt die Leinen checken und ausdrehen!) aber dann war er unter Abstand der zuverlässigste und am einfachsten zu bedienende Kite. Die Jungs, welche Sprünge und Flüge vom Hang runter lieben, griffen zum Flysurfer Boost und dem Eleveight RS.

Am stärksten „geflashed“ sind wir nach kleineren und größeren Touren durch die Gegend. Erst mit viel Druck gegen den Wind kreuzen um später wieder mit Kiteloops und langen Flügen Downwind zurück gleiten. Erkenntnis: Das „Höhe Verliehren“ (mit dem Wind fahren) ist schwerer als in die entgegengesetzte Richtung.

Am Samstag Früh können wir plangerecht das Auto starten und sind pünktlich am Flughafen und zum Einschiffen des Color Line Kreuzfahrtschiffes, wo wir noch eine letzte Nacht mit Liveshow und viel Musik über den Wellen genießen.

Auch ein witziges Erlebnis: leicht angeschwippst auf einem schaukelnden Schiff spazieren gehen. 😀

P.S. Einen großen Dank an den Surf- und Boardshop Surfline Kiel für das Ausrüsten mit den neusten Goodboard Snowboards! Diese Boards sind einfach irre!

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Rick Juling, +49 177 6822584, rick.juling@gmail.com

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